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Hausverbot für Schadstoffe und Emissionen

Bei Wärmedämmungen spielt das Thema Wohngesundheit eine wichtige Rolle

RS-Solid-Massiv-Bau
Wullbrandt+Seele GmbH & Co. KG
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Kinder reagieren auf Schadstoffe oft besonders empfindlich – einen entsprechend großen Wert sollte man auf das Thema Wohngesundheit legen. Foto: djd/puren
Neben der Energieeffizienz spielt beim Bau oder der Modernisierung von Wohnhäusern heute die Wohngesundheit eine Hauptrolle. Schließlich will sich niemand Schadstoffe ins Haus holen, welche die Gesundheit der Bewohner gefährden könnten. „Gerade Familien legen darauf Wert - zu Recht, denn Kinder reagieren auf Schadstoffe oft besonders empfindlich“, so Martin Schmidt, Fachautor beim Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de.


Nachwachsende Dämmungen können vorbelastet sein


Schadstoffe können beispielsweise aus Baustoffen oder Einrichtungen an die Luft abgegeben werden. Hier lohnt es sich, auf als schadstoffarm gekennzeichnete Produkte zu achten. Bei Wärmedämmung ist „nachwachsend“ im Übrigen nicht immer „wohngesund“. Manche Dämmungen aus nachwachsenden Quellen sind etwa schon vor dem Einbau mit Schimmel belastet oder mit Bioziden sowie anderen bedenklichen Stoffen behandelt, die ausgasen können. Regelmäßig gut schneiden Polyurethan (PU)- Hartschaumdämmungen, etwa von puren, ab. Sie sind mit dem neuen Umwelt- und Qualitätszeichen „pure life“ ausgezeichnet und damit in Sachen Emissionen und Schadstoffe auf Herz und Nieren geprüft. Da sie quasi kein Wasser aufnehmen und Mikroorganismen keine Nahrung bieten, sind sie auch nicht schimmelgefährdet und bleiben dauerhaft trocken.

Schimmelprävention: Lückenlose Dämmung und Luftaustausch

Ein weiteres Problemfeld für die Wohngesundheit ist Schimmel im Haus. Er kann sich besonders dann bilden, wenn es zu Kondensat etwa an kalten Außenwänden kommt. Der beste Schutz dagegen ist eine Wärmedämmung. Sie erhöht die Temperatur der Wände auf der Innenseite, so dass es zu deutlich weniger Tauwasserniederschlag kommt. Wichtig ist eine saubere und lückenlose Ausführung der Dämmung, die beispielsweise mit formstabilen PU-Dämmelementen sicher herzustellen ist. Lücken führen zu Wärmebrücken, die wiederum erhöhte Schimmelgefahr nach sich ziehen. Eine weitere wichtige Maßnahme zur Schimmelprävention ist ein ausreichender Luftwechsel, entweder über regelmäßiges Stoßlüften durch weit geöffnete Fenster oder über eine Lüftungsanlage. (djd)

Udo Bellon Elektro-Heizung-Sanitär
Drei-T-Buildings GmbH

Fakten zum neuen Umwelt- und Qualitätszeichen


Das neue Umwelt- und Qualitätszeichen „pure life“ bewertet Dämmstoffe ganzheitlich nach ihren Inhaltsstoffen sowie nach ihrem Emissionsverhalten und beinhaltet auch die Überwachung gemäß europäischer Normen durch ein renommiertes, unabhängiges Prüfinstitut. Mit dieser Zertifizierung von PU-Dämmstoffen werden die umfangreichen positiven Erfahrungen mit Polyurethanen bestätigt, die anerkannten Einsatz etwa in der Medizin (Herzklappen), im Autobau (Sitzpolster, Armaturen) oder im Wohnbereich (Kaltschaummatratzen) finden. (djd)
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