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Energiesparen

Der Staat optimiert mit

Neue Förderung für mehr Effizienz beim Heizen

G+W EnergyTec GmbH & Co. KG
Kraftwerk Mehrum GmbH
Windel Ingenieurgesellschaft mbH
Peter GmbH
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90 Prozent der Heizungen in Deutschland sind nicht hydraulisch abgeglichen. 
Foto: djd/ Intelligent heizen/VdZ
Schätzungen zufolge nutzen 75 Prozent aller Heizungen in Deutschland eine veraltete Technik. In den meisten Fällen sind auch die einzelnen Anlagenteile nicht aufeinander abgestimmt. Das treibt den Energieverbrauch unnötig in die Höhe. Die Effizienz einer Heizungsanlage kann jedoch mit relativ überschaubaren Investitionen erheblich verbessert werden – seit dem 1. August 2016 wird die Optimierung der Heizung nun auch staatlich gefördert. Dabei handelt es sich um eine Initiative des Bundeswirtschaftsministeriums, umgesetzt wird sie vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Umfassende Informationen zur neuen Förderung gibt es zum Beispiel unter:

www.intelligent-heizen.info
Pumpentausch und hydraulischer Abgleich

Gefördert werden der Austausch von Heizungspumpen, die Durchführung des hydraulischen Abgleichs und der Einbau energiesparender Technik. Sanierer erhalten 30 Prozent der dafür investierten Kosten zurück. „Neue Pumpen verbrauchen bis zu 80 Prozent weniger Strom. Für einen möglichst großen Einspareffekt sollte der Pumpentausch immer mit einem hydraulischen Abgleich kombiniert werden“, empfiehlt Michael Herma, Geschäftsführer des Spitzenverbands der Gebäudetechnik VdZ. Der hydraulische Abgleich senkt den Energieverbrauch, da die Heizkörper im ganzen Haus mit der optimalen Menge an Heizwasser versorgt werden. Informationen zu weiteren förderfähigen Technologien in Kombination mit dem hydraulischen Abgleich und ein Rechenbeispiel zum Pumpentausch bietet die Ratgeberzentrale unter:

www.rgz24.de/foerderung-heizung
Förderung in zwei Schritten beantragen

Um in den Genuss der neuen Förderung zu kommen, müssen Hausbesitzer beim BAFA zunächst eine Registrierungsnummer beantragen. Liegt diese vor, kann der Fachhandwerker die Maßnahmen durchführen. Nach Umsetzung der Heizungsoptimierung wird auf der BAFA-Website ein Antragsformular ausgefüllt und gemeinsam mit einer Kopie der Rechnung, auf der nur die förderfähigen Maßnahmen aufgeführt werden, eingereicht. (djd)

WindStrom Erneuerbare Energien GmbH & Co. KG - Stammhaus Edemissen

Zeit zu verschenken

Mehr Freiheit und weniger Energieverbrauch durch clevere Haushaltsgeräte

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Zeit und Mühe im Haushalt spart vor allem der Staubsaugerroboter. Dazu kommt eine Stromkostenersparnis von knapp zehn Euro pro Jahr gegenüber dem Handgerät. 
Foto: djd/E.ON/Syda Productions – Fotolia
Über eine Stunde verbringen wir täglich mit Haushaltstätigkeiten – das sagt das Statistische Bundesamt. Auf das Jahr hochgerechnet sind das etwa 17 Tage, welche die Deutschen mit eher lästigen Alltagspflichten verbringen. Im Vergleich zu früheren Generationen, die noch von Hand waschen mussten und keine Spülmaschine besaßen, mag das wenig erscheinen – doch mit intelligenten Haushaltshelfern der neuesten Generation kann man noch ein ganzes Stück Lebens- und Freizeit mehr gewinnen.

Fast eine Woche mehr Freizeit dank Staubsaugerroboter

Doch welches Gerät hält das Versprechen, Zeit und Mühe zu sparen, wirklich? Und wie sieht es mit der Energiebilanz der Geräte aus? Diesen Fragen ist der Energieversorger E.ON nachgegangen und hat dazu ein Ranking erstellt. Klarer Spitzenreiter ist der Staubsaugerroboter. Er erspart im Schnitt ganze 156 Stunden im Jahr – immerhin fast eine ganze Woche, die man sonst zum Schieben des normalen Hand- oder Bodenstaubsaugers verbringen würde. „Mit einer Stromkostenersparnis von knapp zehn Euro pro Jahr gegenüber dem Handgerät liegt er auch hier ganz hoch im Kurs“, meint E.ON-Geschäftsführer Dr. Wolfgang Noetel. Mehr Informationen und Spartipps gibt es unter:

www.eon.de/energiesparen
Je öfter ein Gerät genutzt wird, desto mehr lässt sich sparen

Für die Anschaffung intelligenter technischer Haushaltshilfen hat Noetel diesen Tipp: „Man sollte sich vor jedem Kauf überlegen, wie oft das Gerät genutzt wird, denn nur so können Zeit und Energie gespart werden.“ In einem Haushalt, in dem es beispielsweise sehr viele Fenster gebe, lohne sich die Anschaffung eines elektrischen Fensterputzers eher als in einer Einzimmerwohnung. Als weiteres Beispiel nennt der Experte Küchen-Multifunktionsgeräte, die hacken, rühren, kneten, kochen und backen können in Einem. Wer eine Allzweck-Küchenmaschine zum Beispiel dreimal in der Woche zum Kochen nutzt, kann 80 Prozent Energie und über 25 Stunden im Jahr einsparen. Es gilt also der Grundsatz: Je öfter ein cleveres Haushaltsgerät im Einsatz ist, desto größer fällt die Zeit- und Energieersparnis aus. (djd)
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