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Einbruchschutz

Der Spion ist eine Kamera

Digitale Technik ersetzt seit einiger Zeit bisherige Möglichkeiten

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Foto: Burgwächter
Digitale Türspione gibt es seit einigen Jahren auf dem Markt und sie ersetzen zunehmend die alten herkömmlichen Türspione, die einfach nicht mehr zeitgemäß sind und nicht ansatzweise das leisten können, was eine moderne Türspionkamera vermag. Diese ersetzt den üblichen optischen Türspion durch eine Kamera, die mit einem Monitor verbunden wird.

Allein schon durch diese Bauart unterscheidet sich diese moderne Technik deutlich vom herkömmlichen Türspion, der bekanntlich nur über eine Optik verfügt. Anstatt eines sehr kleinen Bildausschnittes, den ein normaler Türspion liefert, kann man auf dem Monitor der Türspionkamera im Großformat genau kontrollieren, wer vor der Tür steht. Ein entscheidender Vorteil für alle Benutzer eines solchen Gerätes. Vor allem für Kinder und ältere Bewohner ist ein digitaler Türspion ein Sicherheits-Fortschritt.

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Foto: Luis Louro/123RF
Die Türspionkamera liefert ein detailliertes Bild bei einem durchschnittlichen Betrachtungswinkel zwischen 100 und 120 Grad. Damit kann ein sehr großer Bereich vor der Wohnungstür mit der Haustür-Kamera kontrolliert werden. Durch das Objektiv des digitalen Türspions fällt kein Licht aus der Wohnung ins Treppenhaus. So kann man von außen nicht erkennen, ob jemand zu Hause ist. Potenziell Kriminelle werden damit bei ihrer Lagebeurteilung im Unklaren gelassen. Bei Türspionkameras mit Nachtsichtmodus registrieren die Sensoren der Kamera die Umgebungshelligkeit und passen sie der Lichtempfindlichkeit an, so dass man auch bei schlechten Lichtverhältnissen erkennen kann, was vor der Tür geschieht.

Die Zahlen sprechen für sich

Deutsche Versicherer veröffentlichen Fakten in einer Studie

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Foto: Natika/123RF
Die Zahl der Wohnungseinbrüche in Deutschland ist weiter gestiegen. Im Jahr 2015 wurden den Wohngebäudeversicherern 160.000 versicherte Wohnungseinbrüche gemeldet und damit etwa ein Drittel mehr als noch vor fünf Jahren.

Die Hausratversicherer zahlten 530 Millionen Euro an ihre Kunden – ein Anstieg von über 50 Prozent seit 2010. Für die finanziellen Folgen eines Wohnungseinbruchs kommt die Hausratversicherung auf. Schätzungen nach sind etwa drei Viertel aller Haushalte in Deutschland derzeit gegen Einbruchdiebstahl versichert.

Geld, Schmuck und teure Mobiltelefone, Tablet-Computer und Digitalkameras finden sich in fast jedem Zuhause – meist in mehrfacher Ausführung. Diebe haben es laut Einbruch-Report 2016 der deutschen Versicherungswirtschaft besonders auf solche technischen Geräte abgesehen, da sie einen hohen Wiederverkaufswert haben. Der durchschnittliche Schaden nach einem Einbruch liegt mit 3250 Euro seit Jahren auf einem konstant hohen Niveau.

Gelangten die Täter durch die Tür in die Wohnung, wurde diese in den meisten Fällen aufgehebelt. In zahlreichen Fällen wurde rohe körperliche Gewalt eingesetzt, um die Tür aufzubrechen. Daneben wurden vorhandene Öffnungen wie Briefschlitze, Katzenklappen oder Türfenster zur Entriegelung der Tür von innen genutzt. Weitere Methoden zur Überwindung der Tür waren mit etwa gleichen Anteilen die Nutzung von (falschen) Schlüsseln (6,9 Prozent), das Drücken der Schlossfalle, sogenannte Schnapper (6,6), das Abbrechen des Schlosszylinders (5,7) sowie der Türblattdurchbruch (5,3).

Bei einem Anteil von immerhin 6,7 Prozent geschah das Eindringen ohne erkennbare Spuren. In fast 70 Prozent der Fälle wurde ebenfalls die Methode des Aufhebelns angewandt, wenn die Einbrecher durch Fenster und Fenstertüren ins Gebäude eindrangen. In vielen Fällen wurden außerdem gekippte Fenster als Einstiegstelle genutzt oder das Glas des Fensters eingeschlagen, um dieses sodann zu entriegeln.

Bei jedem zweiten Einbruch wurde die Wohnung laut der Versicherer-Studie größtenteils oder teilweise verwüstet. In 41,5 Prozent der Fälle blieben die Wohnungen nahezu unverändert. Beschmutzungen oder Beschädigungen von Gegenständen oder Kleidung innerhalb der Wohnung wurden nur in wenigen Fällen erfasst.

Fenster und Türen dauerhaft sichern

Beim Nachrüsten Rahmenbedingungen erfüllen

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Die meisten Menschen halten ihr Türschloss für sicher und wundern sich dann, warum der Einbrecher doch so einfach in die Wohnung gelangen konnte. Dabei ist eigentlich nicht die Frage, ob der fragwürdige Besucher es schafft, in die Wohnung hineinzukommen, sondern viel eher, wie lange er dafür braucht.

Da die meisten Einbrecher hauptsächlich während des Tages agieren, wenn die meisten Menschen zur Arbeit sind, ist die größte Gefahr für einen Einbrecher nicht, innerhalb der Wohnung erwischt zu werden, sondern lediglich das Öffnen der Tür. Dies hat zur Folge, dass die Ganoven meist nur eine bestimmte Zeit lang versuchen, ein Schloss zu knacken. Sollte sich die Tür nicht schnell genug öffnen lassen, dann wird das Vorhaben wieder abgebrochen. Gerade aus diesem Grund ist es sehr wichtig, es dem Einbrecher so schwer wie möglich zu machen.

Zunächst sollte man beim Kauf eines neuen Schlosses darauf achten, dass dieses ausreichend zertifiziert wurde. Dies erkennt man einerseits an der VDS-Kennzeichnung und andererseits daran, dass es entweder nach der DIN-Norm 18252 oder 18254 hergestellt wurde. Für die Türschlösser sollten außerdem nur Schlösser der Kategorie B oder B+ genutzt werden. Diese bieten eine hohe Sicherheit und können Einbrecher häufig davon abhalten, in die Wohnung zu gelangen. Die B+-Variante hat zudem den zusätzlichen Sicherheitsvorteil, dass die Schlüssel nur mit Nachweis nachgemacht werden können.

Mit Smartness den Grundschutz ergänzen

Moderne Elektronik kann Mechanik nicht ersetzen

Für eine Schadenverhütung entstehen durch intelligente Verknüpfungen, das so genannte Smart Home, neue Optimierungsansätze. Vor dem Kauf und Einbau eines Smart Home-Systems sollte aber laut Versicherungswirtschaft Klarheit darüber bestehen, was genau geschützt werden soll.

Wenn das System dem Einbruchschutz dienen soll, muss klar sein, dass ein mechanischer Grundschutz wie Querriegelschlösser, Kastenriegelschlösser, einbruchhemmende Fenster und abschließbare Fenstergriffe der entscheidende Kern sind. Denn das beste Smart Home-System schützt nicht, wenn die Schwachstellen am Haus – Türen und Fenster – nicht ausreichend mechanisch gesichert sind. Hinzu kommt, dass elektronischer Schutz nur dann sinnvoll ist, wenn er im Ernstfall auch funktioniert.

Bei Sicherheitstechnik geht es um den Schutz von Leib, Leben und Sachwerten. Die „Smartness“, also die echte Intelligenz, entsteht dabei nicht allein durch gute Produkte, sondern durch eine schlaue Planung. Das setzt entsprechende Kompetenz voraus, die zum Beispiel anerkannte Errichter für Einbruchmeldeanlagen mitbringen. Sollen Funktionen der Einbruchmeldeanlage (EMA) smart umgesetzt werden, muss die zentrale Schaltstelle der Installation die geeignete Anlage sein.

Viele moderne Einbruchmeldezentralen bieten eine Menge smarte Funktionen und Schnittstellen. So können viele Steuerfunktionen direkt über die Einbruchmeldetechnik abgedeckt werden, und gleichzeitig wird die eigentliche Funktion – Einbruchmeldung – von einem dafür entwickelten und zertifizierten System übernommen. Dadurch ergibt sich ein hoher Zusatznutzen, beispielsweise durch die Notstromversorgung, Sabotagesicherheit und redundante Internetanbindung auch für die angeschlossenen Fremdgewerke.


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